Dr. Gerhard Binker

Sachverständiger und Gutachter für Schimmelpilz- und Bakterienbelastung

Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzbelastungen (TÜV)


EU-zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024 für Feuchte- und Schimmelpilzschäden


Staatlich geprüfter Desinfektor


Geprüfter Sachkundiger für Gebäudeschadstoffe (BGR 128)


Sachkundiger für den Umgang mit KMF (Mineralfasern, Glaswolle)


Hygiene-Erstinspekteur für Klimaanlagen (RLT) VDI 6022 (A)


TIB-zertifiziert nach DIN 54162 Infrarotthermographie Stufe 1 Sektor B


Fachkraft für Thermographie (TÜV)


Begasungstechniker / Raumdesinfektor nach TRGS 512 und 522


Sachkundiger für Leckortung und Zonenüberwachung


Geprüfter Wasserschaden-Sanierungstechniker


 

Schimmelpilz-Immobilien: Über 80 Prozent des Schimmels sind versteckt! Da müssen eine Analyse und der Schimmelpilzspürhund her!

 

Entdeckt man erste grün-schwarze Flecken und schwarze Spots auf den Wänden, in den Wohnungsecken oder an den Fensterleibungen, sollte man das sehr ernst nehmen. Es ist meist Schimmel!

                                 

Das ist nämlich oftmals nur der sichtbare Schimmelpilz, sozusagen die „Spitze des Eisbergs“. Es zeigt aber, dass noch mehr Schimmelpilz an anderen Stellen vorliegen kann oder es generell in der Wohnung oder Gebäude viel zu feucht ist.

                           

Denn nicht selten ist der Schimmelpilz-Befall gar nicht sichtbar: Er wächst nämlich im Verborgenen! Meist riecht man ihn aber! Dieser Geruch resultiert aus den unsichtbaren Gasen, die die Schimmelpilze in die Raumluft durch ihren Stoffwechsel abgeben (=Sekundärmetabolite). Diese Gase heißen „MVOC“. Das steht für „Microbial Volatile Organic Compounds“, also mikrobiell erzeugte flüchtige organische Verbindungen.

Das sind chemisch gesehen überwiegend ekelhafte, Übelkeit-erregende „Geruch-Cocktails“ aus un- und gesättigten Alkoholen, Ketonen, Furanen, Sulfiden, Disulfiden, Sulfoxiden und zyklischen Alkoholen (z.B. Geosmin). Diese riechen modrig, faulig-muffig oder nach Erde, oft sogar nach Champignons.

  • Dimethyldisulfid        
  • 2-Hexanon   
  • 2-Heptanon          
  • Isobutanol                
  • 1-Octen-3-ol    
  • 2-Octanon    
  • 3-Octanon                       
  • 3-Methyl-1-Butanol 
  • 3-Methylfuran                         
  • 2-Pentanol   
  • Geosmin      

 

Auch sich feucht anfühlende, klamme Kleidung und Wäsche in den Kleiderschränken oder umherkriechende Insekten und Tiere, wie Silberfischchen, Kellerasseln, Staubläuse, Ameisen und Milben sind nicht selten Anzeichen für Schimmelpilzbefall. Denn diese Tiere benötigen Wasser, also Feuchte. Diese Feuchte braucht auch der Schimmel zum Wachsen.

Feuchte ist stets ein Alarmsignal für Kondensat- oder Wasserschäden. Auch sind Kondenswasser oder Wassertropfen an den Fensterscheiben und –rahmen Indikatoren für ungenügende Lüftung oder einfach zu hohe Feuchte in der Wohnung. Diese Anzeichen sollte man ernst nehmen.

Hinzu kommen oft noch gesundheitliche Probleme oder Befindlichkeitsstörungen der Bewohner und Nutzer, die sich bestimmten Ursachen nicht zuordnen lassen: Sie sind nicht selten Indizien, dass sich irgendwo Schadstoffe oder sehr oft Pilze und Bakterien „irgendwo“ verstecken. Kopfschmerzen, Asthma-artige Anfälle, Müdigkeit, Erschöpfung, Augenbrennen usw. sind Alarmzeichen.

   

 

Die versteckten Schimmelpilze finden sich oft hinter Wandverkleidungen und Tapeten („leckerer“ Tapetenleim ist ein Gourmetessen für Schimmelpilze!), unter dem Laminat-Fußboden oder in Wärmedämmstoffen in Zwischenwänden oder in der Dachschräge. Auch Souterrain-Wohnungen oder ausgebaute, wohnlich genutzte Keller mit zum Teil Gipskarton-Verkleidungen sind ein „Eldorado“ für Schimmelpilze, wie Acremonium spp., Cladosporium spp., Stachybotrys chartarum, Aspergillus versicolor, Chaetomium spp. und Penicillium spp. , aber oftmals auch für Hefen (Rhodotorula) und Bakterien (Actinomyceten).

Die Schimmelpilz-Befallsherde müssen jetzt vollständig ausfindig gemacht werden. Die „Schimmel-Forensik“ beginnt!

Ursachen für Schimmelpilz-Bildung können alte, falsch oder nicht vollständig getrocknete Wasserschäden sein oder lang anhaltende Neubaufeuchte. Nicht selten sind es gravierende Baumängel, sehr oft versteckte Mängel. Baufeuchte stellt in neu gebauten Häusern und auch im Rohbau das größte Schimmelrisiko dar. Durch die schnellen Bauabläufe und modernen Bauweisen und Materialien kann die viele Feuchte kaum mehr ausreichend „schadenfrei“ abtrocknen. Bei jedem Neubau wird Beton und/oder Putz verwendet: Beide enthalten jede Menge Wasser! Wasser, das erstmal verdunsten und aus dem Gebäude abtransportiert werden müsste. Die Feuchtigkeit dampft aber nur langsam über Monate und Jahre aus den Baumaterialien aus. Also genügend Zeit für den Schimmelpilz zu wachsen, denn dieser benötigt nur wenige Tage, um sich breit zu machen. Einige Sporen können schon nach wenigen Tagen auskeimen und den Schimmelpilzbefall starten. Betroffen sind oft Rohbetonplatten mit Dämmschichten oder Gipsputze.

     

Weitere Gefahren lauern am Dachstuhl. Zu feucht eingebautes Holz bildet nicht selten den idealen organischen Nährboden für Schimmelpilze. Oft sind es Bläuepilze. Nicht dicht ausgebildete Dampfbremsen oder Leckagen durch undichte Kabeldurchführungen sorgen für massive Kondensatschäden an Vollhölzern und Schalungen. Auch Passivhäuser oder Niedrigenergie-Häuser bleiben nicht verschont. Hier schimmeln oft Zwischenwände und Holzständer sowie Zwischendämmungen gegen Wärmeverlust. Auch Estrichdämmschichten können von den Schimmelpilzen besiedelt werden. Oder liegt gar eine optisch tolle, aber undichte innenliegende Dachrinne vor? Sie versorgt die Wände und Decken unbemerkt mit Wasser--und damit auch die Schimmelpilze.

Wie findet man aber die versteckten Schimmelpilz-Befallsherde?

 

          

  

Wenn Wärmebildkameras und Feuchtemessungen nicht zum Ziel führen, setze ich Schimmelsuchhunde ein. Sie gehen den MVOCs nach, also den Geruchstoffen der Schimmelpilze. Darauf sind sie trainiert. Aber nicht jeder Hund darf sich „Schimmelpilzspürhund“ nennen. Er muss sich hierzu bewährt haben oder muss zertifiziert sein. Nur so sind brauchbare Ergebnisse zu erwarten und unnötige Bauteilöffnungen zu vermeiden. Die „Trefferquoten“ gut ausgebildeter Hunde liegen sehr hoch. Die „Markierungsstellen“ des Schimmelpilzspürhundes müssen anschließend näher von mir überprüft, beprobt und mykologisch ausgewertet werden.

               

    

Schimmelpilze können die Augen und Atemwege reizen, Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit und chronische Müdigkeit oder gar rheumatische Beschwerden generieren. Ich werde deshalb als Sachverständiger bzw. Gutachter oft beauftragt, wenn Mediziner mit ihren Patienten den Ursachen oder Auslösern der oft langwierigen Beschwerden nicht auf die Spur kommen. Der Schimmelpilzspürhund nimmt dagegen die Spur bzw. Fährte auf.

 

         

Sind die Schimmelherde lokalisiert, muss eine fachgerechte und nachhaltige Schimmelpilzbeseitigung ausgeführt werden. Nur etwas Schimmelspray auftragen oder malermäßiges Überstreichen haben da wenig Sinn. Auch wenn tiefgreifende Bauteilöffnungen und Materialentfernungen stattfinden müssen, lohnt sich die Schimmelbeseitigung für die Bewohner dennoch: Gesundheit ist unser höchstes Gut und geht allem vor! Denken Sie darüber nach!

Kontaktieren Sie mich noch heute! Alles beginnt jetzt mit Ihrem Anruf oder Ihrer Email!

          

Tel.: 09123-99820 oder mail@schimmelpilz-sachverstaendiger.de

Dr. Gerhard Binker


Dr. rer. nat. Gerhard Binker

Dipl. Chem. (Univ.)


Westendstrasse 3

D - 91207 Lauf a. d. Peg.

Tel.: +49 9123 99820


Ich heiße Dr. Gerhard Binker und bin Schimmelpilz-Sachverstaendiger, Schadstoff-Experte und Baubiologe.



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Binker Materialschutz GmbH

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